Die Baustufe 2 der Universitätsmedizin Göttingen schafft ein hochmodernes Eltern-Kind-Zentrum. Dort werden alle klinischen pädiatrischen Funktionseinrichtungen, die für die Versorgung schwerkranker Kinder erforderlich sind, optimal räumlich und funktional zueinander angeordnet. So entsteht eine zentrale Einheit, in der medizinische Abläufe gebündelt, kurze Wege garantiert und beste Bedingungen für Patientinnen, Patienten und das Fachpersonal geschaffen werden.
Auch bei diesem Projekt liegt ein besonderer Fokus auf zukunftsfähigen Lösungen. Energieeffizienz, nachhaltige Versorgungskonzepte und ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen spielen eine wichtige Rolle in der Gesamtplanung. Moderne technische Ansätze tragen dazu bei, den Betrieb langfristig wirtschaftlich und umweltschonend auszurichten.
Die Baustufe 2 beinhaltet die nachfolgenden Funktionsbereiche:
Bereitschaftsräume
Geburtshilfe einschl. Kreissälen, Pränataldiagnostik und Wöchnerinnenstation
Pädiatrische Ambulanzen
Pädiatrisches Herzkatheterlabor
Pädiatrische Intensiv- (ICU/IMC) und Normalpflegestationen (NST)
Pädiatrische Notaufnahme
Pädiatrische Radiologie (MRT, konventionelles Röntgen und Sonographie)
Perinatalzentrum Level 1 einschl. Neonatologie und Geburtshilfe
Operatives Kinderzentrum (3 OP-Säle) und das OP-Zentrum der Klinik für Augenheilkunde (3 OP-Säle).
Für EPL steht dabei vor allem eines im Mittelpunkt: eine durchdachte und verlässliche elektrotechnische Infrastruktur. Gerade in sensiblen Bereichen wie der medizinischen Versorgung ist es entscheidend, dass alle Systeme jederzeit sicher funktionieren. Gemeinsam mit dem Architekturbüro Sweco und dem Ingenieurbüro Liebert setzen wir auf eine strukturierte und gut abgestimmte Planung. EPL plant dabei nach BIM Standard, so ist auch hier eine klare und koordinierte Umsetzung gewährleistet. Deshalb setzen wir auf intelligente Vernetzung, klare Strukturen und Lösungen, die auch in anspruchsvollen Situationen stabil bleiben. Ein besonderer Fokus unserer Arbeit liegt auf dem Bereich der Lichtplanung, denn hier verbinden wir Funktionalität, Orientierung und Wohlbefinden gezielt miteinander, damit medizinische Abläufe optimal unterstützt werden und somit eine angenehme Atmosphäre für Patienten und Personal geschaffen wird.